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Malen, Arbeitsweise, Präsentation

Meine Arbeiten brauchen die unterschiedlichsten Mal-Anlässe, z.B auffällige Fotografien, merkwürdige Abbildungen in Trivialliteratur, in Zeitschriften, Katalogen, in der Kunst.

Alte, schon bemalte oder teilweise übermalte Leinwände eignen sich ebenso gut als Start zu einer kleinen „Malreise“. Dabei gibt es zunächst kein Ziel, keine Aussage oder keine Absicht. Die Entdeckung, die Überraschung, der Zufall dominieren die Arbeit.

Bei meinen Bildern gibt es auch kein wirkliches Ende oder nur eine gestalterische Lösung, Offenheit und Unbestimmtes bleiben erhalten.

Der Malprozeß, das ständige Abwägen, das z.T. robuste Malen, in dem Teilmotive aus dem Bild herausfliegen, Hintergründe „absaufen“, Nebenmotive verschwinden, „Hauptdarsteller ermordet werden“, sind eine treibende Kraft für die meisten Malprojekte.

Oft provoziert eine Bildlösung eine zweite oder gleich mehrere Versionen, das einzelne Bild braucht die Gesellschaft weiterer Bilder, um zu wirken. So entstehen kleinere Serien oder ganze Reihen. 

Die gemalten Bilder lösen sich dabei von seinen Vorbildern und Vorlagen, im besten Falle entsteht ein eigenständiges Objekt, eröffnet dabei neue Perspektiven, neue Einsichten, neue Zusammenhänge.

Meine Bildgattungen sind traditionell: Porträts, Figuren, Landschaften, Abstraktionen und Gegenstände. Deutungen meiner Bilder gebe ich nicht, sehe sie eher als Angebote, zu denen der Betrachter seinen eigenen Zugang finden soll, wobei der Titel natürlich immer einen Hinweis gibt.

Ich präsentiere meine Arbeiten gerne in Bildgruppen in Kombinationen, als Bildstreifen, so können sie in der Ausstellung miteinander wirken. 

Frank Gieltowski, Jan 19